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Unterhalt

Unterhalt für Kinder

Wenn Sie sich voneinander getrennt haben und gemeinsame Kinder vorhanden sind, ist es erforderlich den Unterhalt zu regeln. Der Unterhalt wird auf der Grundlage der vorhanden regelmäßigen Einkünfte mit Hilfe der unterhaltsrechtlichen Leitlinien der Oberlandesgerichte ermittelt. Da Unterhalt nur ausnahmsweise rückwirkend verlangt werden kann, wenden Sie sich rechtzeitig an einen Anwalt, der das Notwendige veranlassen und den Unterhalt berechnen kann.

Für die Zeit ab 01.01.2018 sind die Unterhaltsbeträge für minderjährige Kinder erneut den Lebenshaltungskosten angepasst worden. Zugleich sind in diesem Jahr auch neue Gehaltsgruppen für die Einordnung in die Unterhaltstabellen festgelegt worden. Dies kann nun auch dazu führen, dass sich Unterhalt verringert.

Mit Wirkung ab 2018 beträgt der Mindestunterhalt für die Kinder
von 0 bis 5 Jahren 251 €
von 6 bis 11 Jahren 302 €
und ab 12 Jahre 370 €
Die Verrechnung des hälftigen Kindergeldes ist bereits berücksichtigt.

Mit Wirkung ab 01.01.2017 hatte die Bundesregierung den Mindestunterhalt für minderjährige Kinder neu festgesetzt. Zugleich ist auch das staatliche Kindergeld auf
192 € für ein 1. und 2. Kind,
198 € für ein 3. Kind,
223 € für ein 4. und weitere Kinder
erhöht worden. Ab 2018 erhöht sich das Kindergeld nochmals um je 2 €.

Nach Verrechnung mit dem hälftigen Kindergeld waren im Jahr 2017 mindestens zu zahlen
bis zum   6. Geburtstag   246 €
bis zum 12. Geburtstag   297 €
ab dem 12. Geburtstag   364 €

Davor (ab dem 01.01.2016) galt ein Mindestunterhalt von

bis zum   6. Geburtstag   240 €
bis zum 12. Geburtstag   289 €
ab dem 12. Geburtstag   355 €
Verfügt der Unterhaltspflichtige über ein höheres Nettoeinkommen als 1500,00 € kann sich ein höherer Unterhalt ergeben.

Ist der Unterhaltspflichtige nicht in der Lage, jedem seiner Kinder den Mindestunterhalt zu zahlen, weil der für den Unterhaltspflichtigen selbst erforderliche Unterhalt (Selbstbehalt) von 1080 € gefährdet wäre, muß im Einzelfall geprüft werden, ob die Unterhaltsbeträge gekürzt werden müssen.

Aktuell

Mit Wirkung ab 01.01.2015 war zuletzt der jeweilige Selbstbehalt des Unterhaltspflichtigen erhöht worden.
Er beträgt seither:
1080 € gegenüber minderjährigen Kindern bei Erwerbstätigen
  880 € gegenüber minderjährigen Kindern bei Nichterwerbstätigen
1300 € gegenüber volljährigen, nicht privilegierten Kindern (in Ausbildung/Studium )

Für volljährige Kinder in Ausbildung oder Studium gilt, soweit sie einen eigenen Hausstand haben, ein Unterhaltsbedarf von 735 €. Für diesen Bedarf ist das staatliche Kindergeld und eigenes Einkommen zu verwenden, der verbleibende Bedarf ist von beiden Elternteilen nach deren Leistungsfähigkeit anteilig bereit zu stellen.

Verfügt der Unterhaltspflichtige über ein höheres bereinigtes Nettoeinkommen als 1900 € ergibt sich der Kindesunterhalt aus der neuen Düsseldorfer Tabelle ab 01.01.2018 bzw. der Richtlinie des Oberlandesgerichtes Naumburg, die wir Ihnen gern erörtern.

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